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Nachhaltigkeit: Richtig und gut leben

Wand mit gemalten Kinderbildern. Alle Fotos dieses Beitrags sind im Klimahaus in Bremerhaven entstanden.
Fotos: Dorothea Fischer

Wenn ich mir meine Beiträge des letzten Monats ansehe, fällt mir auf, dass sich die meisten journalistischen Texte mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das liegt zum einen daran, dass ich glaube, dass sich jeder damit auseinander setzen muss und selbst etwas zu einer nachhaltigen Welt beitragen kann.

Zum anderen zieht sich das Thema Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch meine Bereiche des Lebens. Täglich treffen wir Entscheidungen, die Spuren hinterlassen – in unserem Leben, in dem unserer Mitmenschen und der nachfolgenden Generationen. Ich finde es gut, dass immer mehr Menschen versuchen danach zu handeln. Sie treffen entsprechende Konsumentscheidungen, passen ihre Ernährung an oder nutzen CO2-sparende Verkehrsmittel.

Nachhaltige Themen in meinem journalistischen Arbeiten sind solche Themen, von denen ich glaube, dass sie meine Leser langfristig weiterbringen. Themen, bei denen wir alle etwas lernen können. Themen, bei denen wir für uns und andere etwas umsetzen können: die Natur schützen, das soziale Miteinander der Menschen in den Vordergrund stellen, die Wirtschaft voranbringen.

Interessante Artikel zur Nachhaltigkeit

In einigen Artikeln stellen Menschen aus der Region ihre Projekte und Initiativen vor. So wie etwa Anja Aull, die aus alten Stoffen und Klamotten neue Unikate herstellt. Oder die „Besser-leben-ohne-Plastik-Initiative“ (BLOP) aus Remlingen. Diese hat auch einen lokalen Unverpackt-Einkaufsführer zusammengestellt . Die „Dumpsterer“ holen sich essbare Lebensmittel aus der Mülltonne. In einem anderen Artikel hinterfrage ich das nachhaltige Arbeiten in Rathäusern der Region.

Ich denke, in den nächsten Wochen werden noch einige andere Vorbilder für eine nachhaltige Lebensweise hinzukommen. Ihr dürft gespannt sein.

Weit entfernt von nachhaltiger Lebensweise

Schlagwörter wie Klimakrise, Plastik in Meeren, CO2-Ausstoß, Fleischskandale und Ozonloch kursieren ständig durch die Medien. Und sie verbreiten Angst und Schrecken. Nachhaltiges Handeln stand lange in dem Ruf, mit Zwängen und Einschränkungen zu leben. Doch das hat sich gewandelt. Für viele bedeutet der Begriff „Nachhaltigkeit“ auch Lebensfreude. Ein selbst bestimmtes Handeln, etwa ein Verzicht auf etwas, schafft wieder mehr Raum für die wesentlichen Aspekte des Lebens. Ebenso bringt das bewusste Auseinandersetzen mit einem selbst Freude.

Ein Wal im Plastik-Meer. Alle Fotos dieses Beitrags sind im Klimahaus in Bremerhaven entstanden.

Es werden zunehmend nachhaltige Wirtschafts- und Lebenskonzepte entwickelt. Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten nachhaltige Entwicklung zum erklärten Leitbild in vielen Bereichen geworden ist, ist unsere Gesellschaft weit entfernt von einer nachhaltigen Lebensweise. Das liegt unter anderem daran, dass eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen stattfinden muss. Und das ist gar nicht so einfach. Sowohl die ökologischen, als auch die ökonomischen und die sozialen Entwicklungen sind zu berücksichtigen. Nicht zu vergessen die zahllosen Wechselwirkungen zwischen diesen Dimensionen.

Nachhaltigkeit muss als Normalität Teil von Entscheidungen und Handlungen werden. Für eine nachhaltige Gesellschaft braucht es kulturelle Normen. Um zukunftsfähig zu sein, müssen diese Leitbilder, Visionen, Langfristigkeit im Denken sowie technischen Fortschritt umsetzen.

Es ist wichtig, dass wir nachhaltiges Handeln nicht alleine Politikern und Unternehmen überlassen. Ein jeder von uns kann im Kleinen bei seinem eigenen Leben anfangen. Und genau deshalb gibt es hier in meinen Beiträgen weiterhin Tipps, wie jeder von uns dem Ideal des nachhaltigen Lebens näherkommen kann.

Das sollte man wissen:

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