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PR: Nachhaltig statt Greenwasching

Nachhaltig: Besser mit dem Rad zur Arbeit.

Wissen Ihre Kunden und Geschäftspartner, wie nachhaltig Sie wirtschaften und handeln? Das Thema ist ständig in den Medien. Man redet darüber. Angesichts der permanent steigenden Umweltbelastung und des zunehmenden Verbrauchs von Ressourcen ist das auch notwendig. Jedes Unternehmen ist verantwortlich dafür, dem entgegen zu wirken.

So gesehen ist nachhaltig Wirtschaften mittlerweile keine Option mehr, sondern ein Muss. Nutzen Sie diesen Trend und kommunizieren auch Sie, was Sie in puncto Nachhaltigkeit leisten! Kommen Sie und Ihre Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit? Erstellen Sie schon Nachhaltigkeitsberichte? Fühlen Sie sich der Gesellschaft im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens verpflichtet? Kooperieren Sie mit Verbänden oder Interessensgemeinschaft, die sich für die Umwelt oder die Mitmenschen einsetzen? Dann lassen Sie das andere wissen!

Positives Image und gut für die Umwelt

Das kommt vor allem gut bei jungen Kunden und Mitarbeitern an. Es schafft aber auch ein positives Image. Nicht zuletzt profitiert die Umwelt davon. Und im besten Fall zahlt sich Nachhaltigkeit auch finanziell für Ihr Unternehmen aus.

Doch was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt? Ein gutes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften bietet die memo AG. In dem Online-Shop gibt es Büroausstattung, aber auch Schulmaterialien und vieles mehr. Ihre nachhaltigen Strategien machen die Betreiber transparent. So kann man zum Beispiel seit 2003 den regelmäßigen Nachhaltigkeitsbericht downloaden.

Die Internetseite informiert außerdem darüber, wie Produkte für das Sortiment ausgewählt werden. Sie werden auf ihre Umweltauswirkungen bei Herstellung, Gebrauch und Entsorgung untersucht. Auch die Gesundheitsverträglichkeit spielt eine Rolle.

Um Ressourcen zu sparen, können sich Kunden ihre Bestellungen anstatt in einem Versandkarton in der „memo Box“ liefern lassen. Das Mehrweg-Versandsystem wird aus 100 Prozent Recyclingkunststoff hergestellt. Nach Angaben der memo AG spart das System pro Jahr 25 Tonnen Kartonage ein. In ausgewählten Großstädten werden Kunden sogar per Lastenrad beliefert.

Es gibt keine Universallösung für Nachhaltiges Handeln

Die Nachhaltigkeits-Offensive der memo AG ist nur ein Beispiel für erfolgreiche Kommunikation in diesem Bereich. Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Universallösung oder einen verbindlichen Fahrplan. Denn das Umweltmanagement eines Unternehmens ist anhängig von der Branche und der Größe des Betriebs. Es bedarf einer individuellen, ganzheitlichen Strategie.

Bevor man loslegt, ist es wichtig, sich die Wünschen und Erwartungen der Bezugsgruppen bewusst zu werden. Authentische, glaubwürdige und personalisierte PR ist wichtig. Sie muss wahr, fundiert und transparent sein.

Beispiele für erfolgreich kommunizierte Nachhaltigkeit

  • Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts
  • Bewerbung auf Preise für nachhaltiges Wirtschaften
  • Förderung regionaler Umweltprojekte
  • Vorschläge von Mitarbeitern sammeln und umsetzen
  • Verbannen von Einwegartikeln; Nutzung von umweltfreundlichen Büromaterialien
  • Veranstaltung von Podiumsdiskussionen mit Interessenvertretern
  • Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit
  • Tag der offenen Tür, bei dem verantwortungsvolles Handeln im Fokus steht
  • Aufstellen von E-Ladesäulen und Fahrradständern; Zuschuss bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch Ihre Mitarbeiter

Fazit

So gesehen ist die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen nicht schwer. Gründe gibt es zu Hauf. Wichtig ist nur, dass man den Wertewandel, der sich in der Gesellschaft vollzieht, ernst nimmt und auch das eigene Unternehmen mit in der Verantwortung sieht.

Links und Tipps: Nachhaltigkeit & PR

Foto: Mikael Colville-Andersen

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